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Private Krankenzusatzversicherung vom Arbeitgeber

Ein Arbeitgeber kann seinen Arbeitnehmern monatlich steuerfreie Sachbezüge unter Einhaltung der Freigrenze von 44 Euro gewähren.

Zahlt er seinen Arbeitnehmern einen Zuschuss für deren private Zusatzkrankenversicherung unter der Bedingung, dass der Arbeitnehmer einen Vertrag mit einem von ihm benannten Unternehmen schließt, wendet er jedoch Geld und keine Sache zu. Damit handelt es sich um steuer- und sozialversicherungspflichtigen Arbeitslohn. Dies bestätigte der Bundesfinanzhof in einem aktuellen Urteil. 

Ein Sachbezug liegt nur vor, wenn der Arbeitnehmer ausschließlich Anspruch auf die Sache, nicht aber auf eine Geldzahlung hat. Ob er diese Sache direkt von seinem Arbeitgeber oder aber von einem Dritten erhält, spielt dabei keine Rolle. Übertragen auf die Krankenzusatzversicherung bedeutet das: Der Arbeitgeber muss Versicherungsnehmer sein und auch die Beiträge zahlen, während der Arbeitnehmer als versicherte Person in den Genuss der vereinbarten Leistungen kommt.

27.12.2018

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