Lohnsteuer: Erhöhungsbetrag für Alleinerziehende ab dem zweiten Kind nur auf Antrag

Ist jemand alleinerziehend, kann vom Entlastungsbetrag steuerlich profitiert werden. Dabei kann der Grundbetrag für jedes weitere Kind aufgestockt werden. Doch dies passiert nicht automatisch.

Den Entlastungsbetrag beantragt man in der Steuererklärung. Doch wie funktioniert dies mit dem Erhöhungsbetrag ab dem zweiten Kind?

Erhöhungsbetrag für den Entlastungsbetrag wird nur auf Antrag gewährt

Für Alleinerziehende beträgt der Entlastungsgrundbetrag 4.008 Euro im Kalenderjahr. Ab 2022 wird er beim Lohnsteuerabzug automatisch im Rahmen der Steuerklasse II berücksichtigt. Das Finanzministerium Schleswig-Holstein (ESt-Kurzinformation Nr. 2022/3 vom 6. Januar 2022) hat nun darauf hingewiesen, dass der ab dem zweiten Kind zu gewährende Erhöhungsbetrag von 240 Euro nur auf Antrag des Steuerpflichtigen in ELStAM (Elektronische LohnSteuerAbzugsMerkmale) als Freibetrag berücksichtigt werden kann. Wird kein Antrag gestellt, wirkt sich der Erhöhungsbetrag (erst) über die Steuererklärung aus.

02.05.2022

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