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Kurzfristige Beschäftigung

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Eine kurzfristige Beschäftigung liegt vor, wenn der Beschäftigte von seinem Arbeitgeber nur mit einem zeitlich geringfügigen Arbeitseinsatz betraut ist und ihm keine weiteren Arbeitseinsätze in Aussicht gestellt werden. Das heißt, dass die Beschäftigung von vornherein auf maximal drei Monate beziehungsweise 70 Arbeitstage befristet ist. 

Grundsätzlich unterliegen diese »kurzfristigen Minijobs« keiner Verdienstobergrenze. Die Beschäftigung ist sozialversicherungsfrei. Es fallen lediglich geringe Abgaben, zum Beispiel Krankheits- und Mutterschaftsumlage, an.

Übersteigt das Entgelt jedoch 450 Euro im Monat, müssen Arbeitgeber prüfen, dass keine Berufsmäßigkeit vorliegt. Das Bundes­sozialgericht hat entschieden, dass die monatliche Entgeltgrenze von 450 Euro auch bei sehr kurzen Beschäftigungen unter einem Monat gilt. Die Ermittlung einer anteiligen monatlichen (tageweisen) Verdienstgrenze entfällt damit. Folglich können Arbeitgeber auch für nur wenige Tage bis zu 450 Euro zahlen und eine sozialversicherungsfreie kurzfristige Beschäftigung melden.

Hinweis:
Ab 2019 darf eine kurzfristige Beschäftigung nur noch maximal zwei Monate beziehungsweise 50 Arbeitstage dauern.

01.10.2018
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